Seit meiner frühen Jugend interessiert mich brennend, warum Menschen unterschiedlich sind und warum manche von ihnen nach einer problematischen Kindheit psychische Erkrankungen entwickeln.

 

Dass dieses Interesse nach einem Studium der Neurobiologie und Psychologie ruft, wurde mir allerdings erst nach längeren Auslandsaufenthalten klar. Unterbrochen wurde mein beruflicher Weg zudem durch eine ebenso erfüllende wie äußerst anstrengende längere Kinderpause mit eineiigen Zwillingen.

 

2012 promovierte ich bei Prof. Gerhard Roth über die Bedeutung früher Erfahrungen für die Hirnentwicklung und die Entstehung psychischer Erkrankungen (Dr. rer. nat.) und arbeitete anschließend einige Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. Nun unterrichte ich an einer Hochschule in einem Hebammenstudiengang und bin außerdem im Rahmen von Vorträgen und Seminaren freiberuflich tätig.

 

Ich lese Studien über Studien und integriere diese für meine eigenen Veröffentlichungen, stehe aber - derzeit - nicht selbst forschend im Labor. Das machen andere engagierte Wissenschaftler und ich freue mich sehr, deren Erkenntnisse in die Öffentlichkeit tragen zu dürfen.